Nationalteams stehen vor Highlight-Sommer
Nach der historischen Qualifikation im vergangenen Sommer fiebern Österreichs Volleyball-Frauen der EM im August entgegen. In Brno will das Team von Trainer Roland Schwab den ersten Sieg bei einer Europameisterschaft überhaupt in der Geschichte holen.
Zuvor steht aber, wie auch für die Männer, in Schwechat die European League auf dem Programm und damit der Startschuss um Tickets für die EM 2028. Die Trainer Schwab und Adam Swaczyna halten die Aufgabe für machbar.
Von 5. bis 7. Juni heißen bei dem Heimdoppel die Gegner von Österreichs Frauen im Multiversum Slowakei und Island, jene der Männer lauten Finnland und Montenegro. „Unser Ziel ist es, erstmals mit beiden Teams bei der nächsten EM dabei zu sein“, sagte Schwab, der im heimischen Verband auch die Funktion des Sportdirektors ausübt. Bei der diesjährigen EM warten Tschechien, Serbien, Ukraine, Bulgarien und Griechenland.
Österreichs Männer werden seit März von Swaczyna betreut, der Pole verfügt über viel Erfahrung und kann u. a. Olympiasilber 2024 als Trainerassistent seines Heimatlandes vorweisen. „Adam bringt viel Know-how mit. Er hat auf höchstem Niveau erlebt, was notwendig ist, um erfolgreich zu sein“, sagte Schwab.
„Wir haben junge Spieler mit großem Potenzial und erfahrene Spieler, die schon jetzt auf hohem Niveau spielen. Unser Ziel ist die EM-Qualifikation 2028. Das ist ein hohes Ziel, aber es ist möglich. Das hat mich vom ersten Tag an angespornt“, meinte Swaczyna.